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Vorwahlen in vier US-Staaten: 

Entscheidung zwischen Clinton und Obama naht

04. Mrz 2008 14:14
Hillary Clinton (im Hintergrund) spricht vor Texanern (im Vordergrund)
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Der Dienstag könnte für die beiden demokratischen Bewerber um die Kandidatur zur US-Präsidentschaft zum Schicksalstag werden: Nach elf Niederlagen in Folge muss Clinton die Trendwende gelingen.

Im Rennen zwischen Barack Obama und Hillary Clinton um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hat der möglicherweise entscheidende Wahltag begonnen. Bei Vorwahlen in vier Bundesstaaten am Dienstag wird vor allem der Ausgang in Texas und Ohio mit Spannung erwartet. Obama führt verschiedenen Umfragen zufolge in Texas knapp vor der früheren First Lady. In Ohio ist es umgekehrt. Bei den Republikanern gilt die Nominierung von John McCain zum Präsidentschaftskandidaten als so gut wie sicher.

Für die Senatorin aus New York geht es bei den Abstimmungen am Dienstag um alles oder nichts: Nach elf Niederlagen in Folge gegen den schwarzen Senator muss ihr nach Ansicht vieler Parteifreunde eine Trendwende gelingen. Ansonsten droht Clinton das Aus: Selbst ihr Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, hatte Siege in Texas und Ohio als Bedingung dafür genannt, dass ihre Chancen auf die Kandidatur weiter bestehen.

Clinton will eine Botschaft, Obama hart arbeiten

Die Senatorin gab sich am Montag zuversichtlich, betonte aber, dass ihr Wahlkampf in jedem Fall weitergehen werde. «Ich werde morgen sehr gut abschneiden. Ich denke, es wird eine klare Botschaft an das Land sein», sagte Clinton. Und dann gehe es am 22. April in Pennsylvania und anschließend mit den übrigen Vorwahlen weiter.

Obama zollte seiner «hartarbeitenden» Konkurrentin am Montag Respekt und zeigte sich nicht allzu siegesgewiss. «Wir arbeiten so hart wie wir können, um möglichst gut abzuschneiden», sagte der Senator aus Illinois.

McCain hat Huckabee um Längen überholt

Führende Demokraten dagegen hatten erklärt, dass sie sich von den vier Vorwahlen am Dienstag eine Entscheidung erhofften: Das Rennen soll entschieden werden, damit sich der oder die Kandidatin auf den Zweikampf mit dem republikanischen Bewerber konzentrieren kann und die Partei keinen Schaden nimmt. Derzeit führt Obama mit 1.385 Stimmen vor Clinton mit 1.276. Um die Nominierung zu gewinnen, sind 2.025 nötig.

Bei den Abstimmungen der Republikaner ist John McCain weiter der unangefochtene Favorit. Er dürfte seine klare Führung vor seinem Konkurrenten Mike Huckabee weiter ausbauen und kann sogar auf einen Durchbruch hoffen. Er könnte die 1.191 Delegiertenstimmen zusammenbekommen, die bei den Republikanern notwendig sind, um sich die Nominierung zu sichern. Er hat bereits 1.014 Delegierte hinter sich gebracht, Huckabee ist mit 257 Delegierten weit abgeschlagen.

Ergebnisse am Mittwochmorgen MEZ

Zuerst öffneten um 12 Uhr MEZ die Wahllokale im Ostküstenstaat Vermont. Darüber hinaus wird noch im kleinen Bundesstaat Rhode Island abgestimmt. Mit ersten Ergebnissen wird am frühen Mittwochmorgen MEZ gerechnet. (AP/dpa)

 
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