Kultur- und Sportdiplomatie:
Hintergrund: Tauwetter in der Politik
26.02.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Das bekannteste Beispiel war die Annäherung von USA und China mit Hilfe der sogenannten Ping-Pong-Diplomatie. 1971 halfen Tischtennisspieler beider Länder, die Spannungen zwischen Washington und Peking abzubauen. Der Sport ebnete den Weg für den historischen Besuch von US-Präsident Richard Nixon in Peking im Februar 1972.
Auch die verfeindeten Länder Pakistan und Indien versuchten 2004 eine Annäherung über den Sport. Damals trafen die beiden nationalen Cricket-Teams im pakistanischen Karachi aufeinander. Die Entspannungsübungen hatten keinen dauerhaften Erfolg.
Im selben Jahr versuchten die chinesischen Kommunisten mit einer Tour von Goldmedaillengewinnern durch Hongkong, kritische Bürger zu beeinflussen. Peking-treue Kandidaten behielten bei der Wahl schließlich auch die Oberhand. (dpa)

