Romney steigt aus Kandidatur-Konkurrenz aus
07. Feb 2008 18:51, ergänzt 19:30
 |  Mitt Romney | Foto: AP |
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Der Ex-Gouverneur von Massachusetts zieht seine Bewerbung um die Kandidatur für die Republikaner zurück: «Weitermachen würde den Demokraten nutzen». Damit ist John McCain so gut wie sicher Präsidentschaftskandidat.
Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat seinen Kampf um die Kandidatur für die Republikaner beendet. «Weiterzumachen würde es den Senatoren Clinton und Obama leichter machen, zu gewinnen», sagte der Ex-Gouverneur von Massachusettes bei der Bekanntgabe seines Ausstiegs aus dem Kandidatenrennen. Romney war zuletzt der stärkste Gegner von John McCain, dem die Kandidatur für die Republikaner nun kaum noch zu nehmen ist.
Romney sagte am Donnerstag in Washington, es sei keine einfache Entscheidung für ihn. «Ich hasse es zu verlieren». Wenn er aber den Wahlkampf bis zum Nominierungsparteitag weiterführe, gefährde er die Einigkeit der Partei, sagte er vor konservativen Aktivisten in der US-Hauptstadt. Dadurch stiegen die Chancen der Demokraten, ihren Kandidaten ins Weiße Haus zu bringen.
270 Delegierte hinter sich versammelt
Romney zog damit die Konsequenzen aus seinem unbefriedigenden Abschneiden bei den parteiinternen Abstimmungen am vergangenen Dienstag. Bei den Vorwahlen über die Spitzenkandidatur am so genannten «Super Tuesday» war Senator John McCain klar in Führung gegangen. Insgesamt hat Romney 270 Delegierte gewonnen, während McCain 680 hinter seiner Kampagne versammeln konnte. Romney gewann am Dienstag in den Bundesstaaten Massachusetts, Alaska, Minnesota, Colorado und Utah. Zuvor hatte er das Ringen in Nevada, Maine, Michigan und Wyoming für sich entschieden.
McCains einziger Konkurrent heißt Huckabee
Letzter Konkurrent für McCain ist Mike Huckabee, der aber kaum Aussicht auf den Sieg hat. Mit Rudy Giuliani war bereits der Ex-Bürgermeister von New York aus dem Rennen um die Kandidatur für die «Grand Old Party» ausgestiegen. Er hatte alles auf einen Sieg im Bundesstaat Florida gesetzt und war dort abgestürzt. Der Schauspieler Fred Thompson war wegen Aussichtslosigkeit seiner Kampagne ausgestiegen. (dpa/nz)
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