Netzeitung Logo
 
Aktuelles  »  Politik  »  Ausland
DruckenVersenden
 

Israel und Ägypten in Alarmbereitschaft

05. Feb 2008 15:37
Ägypten verschärft Sicherheit an der Grenze: Palästinenser beim Überqueren
Bild vergrößern
Nach dem ersten Selbstmordanschlag seit mehr als einem Jahr, verschärft Israel die Sicherheitsmaßnahmen. Auch Ägypten verstärkte unterdessen seine Sicherheitskräfte an der Grenze zum Gazastreifen.

In Israel herrscht Furcht vor weiteren Attentaten. Dem Geheimdienst liegen 50 Warnungen vor geplanten Anschlägen vor, wie ein israelischer Polizeisprecher am Dienstag bestätigte. Umgehend erhöhte das Land die Alarmbereitschaft, tausende Polizisten wurden nach Medienberichten an gefährdete Orten geschickt. Ägypten verstärkte unterdessen seine Sicherheitskräfte an der Grenze zum Gazastreifen.

Mehr in der Netzeitung:
Bei einem israelischen Vorstoß in den Gazastreifen wurden am Dienstag zwei Mitglieder der radikal-islamischen Hamas getötet. Eine israelische Armeesprecherin teilte mit, die Soldaten seien in Grenznähe im Einsatz gewesen. Sie hätten das Feuer eröffnet, als zwei Palästinenser sich ihnen auf verdächtige Weise näherten.

Bei einem Anschlag zweier Attentäter waren am Montag in der «Atomstadt» Dimona eine 73-jährige Frau getötet und ihr Ehemann lebensgefährlich verletzt worden. Dutzende weitere Menschen erlitten Verletzungen oder einen Schock. Mehrere militante palästinensische Organisationen bekannten sich zu der Tat. Ein Sprecher des militanten Fatah-Arms Al-Aksa-Brigaden sagte am Dienstag, die Täter stammten aus Gaza, hätten den Anschlag jedoch vom Westjordanland aus verübt.

In der Negev-Wüste im Süden Israels schlugen am Dienstag erneut zwei aus dem Gazastreifen abgefeuerte Kassam-Raketen ein. Eines der Geschosse habe eine Fabrik getroffen und schweren Sachschaden angerichtet, meldete der israelische Rundfunk. Die zweite Rakete sei in einem Container eingeschlagen.

Ägypten verstärkte am Dienstag seine Sicherheitskräfte an der Grenze zum Gazastreifen um weitere 200 Mann, wie die ägyptische Polizei bestätigte. Israel hat die Sorge, dass bei dem Sturm aus dem Gazastreifen nach Ägypten vor knapp zwei Wochen militante Palästinenser auf die Sinai-Halbinsel und von dort aus nach Israel gelangt sein könnten. Am Sonntag hatte Ägypten die Grenze wieder geschlossen. Bei Zusammenstößen zwischen Einwohnern des Gazastreifens und ägyptischen Grenzschützern war am Montag ein Palästinenser getötet worden. (dpa)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Anschlagsserie mit Dutzenden Toten: 
13-Jährige sprengt sich im Irak in die Luft
Nach dem Tod von acht Zivilisten: 
Syrien kritisiert «Aggression» der US-Armee
 
«Außergewöhnliche Umstände»: 
Merkel und Sarkozy wollen Stabilitätspakt lösen
Alternative Energien, alternative Lieferanten: 
Brüssel macht sich auch für Atomkraft stark
 
Koalition einigt sich bei Online-Durchsuchung: 
BKA-Trojaner erhält Verfallsdatum
Trauerfeier zu Afghanistan-Soldaten: 
Jung würdigt Verdienste «gefallener Soldaten»
 
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.