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Republikaner Rudy Giuliani wirft hin

31. Jan 2008 07:33
Der republikanische Präsidentschaftskandidat McCain und seine Frau in Miami
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Die Entscheidung im Rennen um das Weiße Haus fällt bei den Republikanern zwischen John McCain und Mitt Romney. McCain hat indes prominenten Beistand: Gouverneur Schwarzenegger will seine Kandidatur unterstützen.

Nach der Vorwahl in Florida bleiben bei den Republikanern im Nominierungswettbewerb nur noch zwei ernstzunehmende Bewerber: Der Sieger von Florida, John McCain, und Mitt Romney. Beide lieferten sich am Mittwochabend (Ortszeit) einen harten Schlagabtausch in einer Fernsehdebatte. Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts Romney warf dem Senator aus Arizona vor, er habe mit der Ablehnung von Steuersenkungen immer wieder Ansichten vertreten, die nicht der republikanischen Parteilinie entsprachen.

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  • Der 71-jährige McCain ließ sich jedoch nicht beirren: «Ich bin stolz auf meinen konservativen Leumund». Romney hingegen habe Massachusetts mit hohen Steuern und heftigen Schulden hinterlassen. «Die Zahl der von ihm geschaffenen Jobs war die drittschlechteste des ganzen Landes», rechnete der Vietnamkriegs-Veteran vor. Außer den beiden Favoriten nahmen noch der frühere Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, und der Texaner Ron Paul an der Debatte Teil, die von dem TV-Sender CNN übertragen wurde. Den beiden letzteren wurde nach ihren zuletzt schlechten Wahlergebnissen jedoch kaum mehr Chancen eingeräumt.

    Giuliani verzichtet auf Kandidatur

    Auch Fragen der Grenzsicherheit und Einwanderung sowie die Strategie im Irak-Krieg waren Gegenstand der kontroversen Debatte. Nur wenige Stunden vor dem Streitgespräch gab der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani bekannt, dass er aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausstieg und fortan McCain unterstützten würde. Im Umfeld der Sendung wurde auch bekannt, dass der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger Senator John McCain unterstützen würde. Schwarzenegger hatte bis zuletzt gewartet, seinen langjährigen Freund McCain zu unterstützen, da er auch mit Giuliani befreundet ist.

    Alles läuft auf Zweikampf hinaus

    Bilderschau:
    Schwarzenegger verfolgte die Debatte im Publikum, genauso wie die Präsidentenwitwe Nancy Reagan. McCain scheint nunmehr als Favorit in die entscheidenden Vorwahlen vom kommenden Dienstag zu gehen, dem sogenannten Super-Dienstag. Dabei wählen auch die Kalifornier, der Bundesstaat ist der bevölkerungsreichste in den USA. Das Rennen um die Präsidentschaft läuft in beiden Parteien nun auf einen Zweikampf hinaus: Hillary Clinton gegen Barack Obama bei den Demokraten und John McCain gegen Mitt Romney bei den Republikanern.

    Der Verbraucherschützer und Umweltaktivist Ralph Nader startete unterdessen erste Schritte in Richtung einer erneuten Präsidentschaftskandidatur als unabhängiger Kandidat. Am Mittwoch lancierte er eine neue Webseite, auf der er versprach, den Geiz der Firmen, die Kontrolle und die Macht der Unternehmen zu bekämpfen. Er rief seine Anhänger zu Spenden auf. Nader kandidierte 1996 als grüner Kandidat, 2000 und 2004 als unabhängiger. Viele sahen in seiner Kandidatur 2000 einen der Hauptgründe, wieso Al Gore die entscheidenden Stimmen fehlten, um US-Präsident zu werden. (nz/AP)


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