Edwards steigt aus Rennen ums Weiße Haus aus
30. Jan 2008 16:07, ergänzt 22:10
 |  John Edwards im Wahlkampf | Foto: AP |
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Der smarte Rechtsanwalt aus North Carolina konnte keine der Vorwahlen für sich entscheiden. Jetzt will der 54-jährige Demokrat Edwards seine Kandidatur um das Präsidentenamt aufgeben.
Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber John Edwards steigt aus dem Rennen um das Weiße Haus aus. Am Tag nach seinem dritten Platz der parteiinternen Vorwahlen in Florida sagte Edwards in New Orleans: «Es ist Zeit für mich, beiseite zu treten.»
Er wolle mit seinem Rücktritt dem übergeordneten Ziel dienen, dass im November ein demokratischer Politiker ins Weiße Haus gewählt wird. «Mit unseren Überzeugungen und ein wenig Rückgrat werden wir das Weiße Haus im November wieder zurückholen», fügte Edwards an.
Keine Positionierung im Kampf von Clinton und Obama
Er verwies darauf, dass sowohl Hillary Clinton als auch Barack Obama die Armut bekämpfen wollten. «Das ist mein Lebenswerk und ich habe ihre Zusage, sich dafür zu engagieren.» In dem Zweikampf um die Präsidentschaftskandidatur begab er sich auf keine Seite.
Der 54-jährige Edwards unterlag bei allen bisherigen Vorwahlen der Demokraten seinen Konkurrenten Hillary Clinton und Barack Obama.
Edwards' Wahlkampf war überschattet von einer erneuten Erkrankung seiner Frau an Brustkrebs, den sie überwunden geglaubt hatte. In einer gefühlsbetonten Pressekonferenz kündigten beide im März an, dass Edwards dennoch an der Kandidatur festhalten werde. Er war 2004 nach einer erfolglosen Präsidentschaftskandidatur Vizepräsidentschaftskandidat. (AP)