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Republikaner McCain gewinnt in Florida

30. Jan 2008 07:26, ergänzt 09:23
Der Republikaner John McCain ist weiter
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Der republikanische Senator McCain hat bei den Vorwahlen in Florida einen klaren Sieg errungen. Der frühere New Yorker Bürgermeister Giuliani erlitt dagegen eine herbe Niederlage und wird wohl aus dem Rennen aussteigen.

Senator John McCain hat am Dienstag die für die Republikaner wichtige Präsidentschaftsvorwahl im US-Bundesstaat Florida für sich entschieden. Der 71-Jährige schlug in einem spannenden Rennen seinen Rivalen Mitt Romney und geht nun mit Rückenwind in den «Super-Dienstag» am 5. Februar mit Vorwahlen in über 20 Staaten.

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Der große Verlierer in Florida war der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani. Er hatte sich in den vergangenen Wochen ganz auf den Bundesstaat konzentriert und gehofft, sich mit einem Sieg ins Rampenlicht zu katapultieren. Allerdings ohne Erfolg: Er landete abgeschlagen auf dem dritten Platz mit 15 Prozent. Experten gehen davon aus, dass Giuliani aus dem Kampf um die Präsidentschaftskandidatur aussteigen und sich für John McCain einsetzen werde.

Auch Clinton jubelt

Auf der demokratischen Seite siegte Hillary Clinton mit 50 Prozent. Obama kam auf 33, Ex-Senator John Edwards erhielt 14 Prozent. Allerdings hat Clintons Triumph nur symbolischen Charakter - die Kandidatenkür der Demokraten hat keine Bedeutung: Wegen eines Streits um den Wahltermin darf Florida keine Delegierten zum National Convention entsenden - auf dem Parteitag der Demokraten im August wird der Präsidentschaftskandidat nominiert.

Die Bewerber hatten deshalb auch auf einen Wahlkampf verzichtet. Trotzdem waren am Dienstag viele Demokraten in die Wahllokale gekommen. Hillary Clinton bekräftigte unterdessen bei einem Auftritt in dem Sonnenstaat die Absicht, für eine Anerkennung der Stimmen in Florida und Michigan zu kämpfen.

Bei den Republikanern führte nach Auszählung fast aller Stimmen der Senator aus Arizona mit 36 Prozent vor seinem Konkurrenten Romney mit 31 Prozent. Der Überraschungssieger von Iowa, der frühere Baptistenprediger Mike Huckabee schaffte 13 Prozent, will aber weiter im Rennen bleiben.

Ein «süßer Sieg»

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McCain zeigte sich vor einer jubelnden Menge überzeugt davon, dass er die Nominierung gewinnen werde. Er räumte aber zugleich ein, dass noch ein schwerer Weg vor ihm liege. Der Sieg über den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts Romney sei knapp gewesen, sagte McCain, «aber trotz allem ein süßer Sieg». Der 60-jährige Romney konnte seine Enttäuschung bei einem Auftrit vor seinen Anhängern nicht verbergen, sagte aber zugleich, dass die Entscheidung über die Präsidentschaftskandidatur noch lange nicht gefallen sei. (nz/dpa)

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