Auf der demokratischen Seite siegte Hillary Clinton mit 50 Prozent. Obama kam auf 33, Ex-Senator John Edwards erhielt 14 Prozent. Allerdings hat Clintons Triumph nur symbolischen Charakter - die Kandidatenkür der Demokraten hat keine Bedeutung: Wegen eines Streits um den Wahltermin darf Florida keine Delegierten zum National Convention entsenden - auf dem Parteitag der Demokraten im August wird der Präsidentschaftskandidat nominiert. Die Bewerber hatten deshalb auch auf einen Wahlkampf verzichtet. Trotzdem waren am Dienstag viele Demokraten in die Wahllokale gekommen. Hillary Clinton bekräftigte unterdessen bei einem Auftritt in dem Sonnenstaat die Absicht, für eine Anerkennung der Stimmen in Florida und Michigan zu kämpfen.
Bei den Republikanern führte nach Auszählung fast aller Stimmen der Senator aus Arizona mit 36 Prozent vor seinem Konkurrenten Romney mit 31 Prozent. Der Überraschungssieger von Iowa, der frühere Baptistenprediger Mike Huckabee schaffte 13 Prozent, will aber weiter im Rennen bleiben.