Das Kopftuchverbot gilt als Symbol für die Trennung von Staat und Religion
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Studentinnen dürfen derzeit an den Hochschulen der Türkei keine Kopftücher tragen. Um das Verbot aufzuheben, plant die Regierung eine Verfassungsänderung. Die Opposition befürchtet eine zunehmende Islamisierung.
Die islamisch-konservative türkische Regierungspartei AKP hat sich mit der nationalistischen Oppositionspartei MHP auf eine Aufhebung des Kopftuchverbotes an Hochschulen geeinigt. Dazu sollten soll die Verfassung geändert werden, berichteten türkische Medien nach einem Treffen von Politikern beider Parteien.
Das Kopftuchverbot gilt der laizistischen Opposition als ein Symbol für die Trennung von Staat und Religion in der Türkei. Sie beschuldigt die AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, eine schleichende Islamisierung des Landes zu betreiben. Die Lockerung des Kopftuchverbotes gilt der Opposition als ein Symbol dafür. In der Türkei tragen mehr als zwei Drittel der Frauen ein Kopftuch. Studentinnen dürfen bisher an den Hochschulen kein Kopftuch tragen. (dpa)