netzeitung.deZeuge will Schuss auf Bhutto gesehen haben

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Das TV-Bild zeigt den Attentäter, der auf Benazir Bhutto geschossen haben soll (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Das TV-Bild zeigt den Attentäter, der auf Benazir Bhutto geschossen haben soll
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Safdar Abbassi, der Chefberater der pakistanischen Oppositionsführerin, saß in ihrem Auto, als der Anschlag verübt wurde. Seiner Aussage zufolge, hat ein Schuss Benazir Bhutto zuerst schwer verletzt.

Safdar Abbassi, der Chefberater der pakistanischen Oppositionsführerin, saß in ihrem Auto, als der Anschlag verübt wurde. Seiner Aussage zufolge, hat ein Schuss Benazir Bhutto zuerst schwer verletzt.
Die pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto ist nach Angaben ihres politischen Chefberaters unmittelbar vor dem Bombenanschlag auf ihr Fahrzeug von einem Schuss schwer verletzt worden. Sie habe stark aus einer Wunde im Nacken geblutet, berichtete Safdar Abbassi der britischen Zeitung «Sunday Telegraph». Abbassi gehörte zu den engsten Vertrauten der Politikerin. Er saß nach eigenen Angaben zusammen mit ihr und seiner Frau Naheeb Khan in dem Geländewagen Bhuttos, als der Mordanschlag am Donnerstag verübt wurde.

Die pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto ist nach Angaben ihres politischen Chefberaters unmittelbar vor dem Bombenanschlag auf ihr Fahrzeug von einem Schuss schwer verletzt worden. Sie habe stark aus einer Wunde im Nacken geblutet, berichtete Safdar Abbassi der britischen Zeitung «Sunday Telegraph». Abbassi gehörte zu den engsten Vertrauten der Politikerin. Er saß nach eigenen Angaben zusammen mit ihr und seiner Frau Naheeb Khan in dem Geländewagen Bhuttos, als der Mordanschlag am Donnerstag verübt wurde.

Abbassi widersprach zwar nicht direkt den pakistanischen Regierungsangaben, wonach Bhuttos Tod durch einen Schädelbruch infolge der Druckwelle einer Bombenexplosion verursacht wurde. Er betonte jedoch, dass sie zunächst angeschossen worden sei. Ein Sprecher von Bhuttos Pakistanischer Volkspartei PPP hatte den Bericht des Innenministeriums zur Todesursache am Samstag zurückgewiesen und erklärt: «Es war ein gezielter Mord durch einen Scharfschützen.» Die PPP fordert, die Hintergründe des Mordes von einer internationalen Kommission untersuchen zu lassen.

Nach den Angaben von Abbasi duckte sich Bhutto, die aus dem offenen Wagendach geschaut und den Massen zugewunken hatte, erschrocken ins Innere des Fahrzeugs, als Schüsse fielen. Kurz vorher habe sie noch gerufen «Lang lebe Bhutto!». Dies seien ihre letzten Worte gewesen. Unmittelbar darauf sei der Wagen von einer Explosion erschüttert worden. Seine Frau habe ihren Schal auf die Wunde Bhuttos gedrückt. «Wir sahen das Blut. Das Blut war überall, auf ihrem Nacken, auf ihrer Kleidung, und wir erkannten, dass sie getroffen worden war. Sie konnte nichts sagen.» (dpa)

Abbassi widersprach zwar nicht direkt den pakistanischen Regierungsangaben, wonach Bhuttos Tod durch einen Schädelbruch infolge der Druckwelle einer Bombenexplosion verursacht wurde. Er betonte jedoch, dass sie zunächst angeschossen worden sei. Ein Sprecher von Bhuttos Pakistanischer Volkspartei PPP hatte den Bericht des Innenministeriums zur Todesursache am Samstag zurückgewiesen und erklärt: «Es war ein gezielter Mord durch einen Scharfschützen.» Die PPP fordert, die Hintergründe des Mordes von einer internationalen Kommission untersuchen zu lassen.

Nach den Angaben von Abbasi duckte sich Bhutto, die aus dem offenen Wagendach geschaut und den Massen zugewunken hatte, erschrocken ins Innere des Fahrzeugs, als Schüsse fielen. Kurz vorher habe sie noch gerufen «Lang lebe Bhutto!». Dies seien ihre letzten Worte gewesen. Unmittelbar darauf sei der Wagen von einer Explosion erschüttert worden. Seine Frau habe ihren Schal auf die Wunde Bhuttos gedrückt. «Wir sahen das Blut. Das Blut war überall, auf ihrem Nacken, auf ihrer Kleidung, und wir erkannten, dass sie getroffen worden war. Sie konnte nichts sagen.» (dpa)