Die Delegation der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilte in Moskau mit, die Wahl sei unfair und von Verletzung demokratischer Grundregeln wie Medien- und Versammlungsfreiheit geprägt gewesen. Die Wahlbeobachter der Parlamentarischen Versammlung der OSZE warfen der russischen Regierung «Machtmissbrauch» im Wahlkampf vor.Die Kremlpartei erhielt nach Auszählung von knapp 98 Prozent der Stimmen 64,1 Prozent. Damit verfügt die Partei über eine Zweidrittelmehrheit der Stimmen in der Staatsduma und ist somit in der Lage, die Verfassung zu verändern. Die Kommunisten holten als zweitstärkste Kraft 11,6 Prozent. Auf die nationalistischen Liberaldemokraten entfielen 8,2 Prozent. Die vor einem Jahr gegründete kremlnahe Partei Gerechtes Russland lag bei 7,8 Prozent. (nz/dpa)