netzeitung.deRussland bleibt hart gegen Kosovo

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow. (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Der russische Außenminister Sergej Lawrow.
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Nach einem Treffen haben Russland und Serbien bekräftigt, dass sie eine Unabhängigkeit des Kosovo nicht akzeptieren werden. Noch plädieren sie für eine UN-Lösung.

Russland hat der serbischen Regierung weitere Unterstützung im Kosovo-Konflikt zugesagt. Mit Blick auf die am 10. Dezember auslaufende Frist für ein Verhandlungsergebnis sagte Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag nach einem Treffen mit seinem Belgrader Kollegen Vuk Jeremic: «Es darf keine vorbestimmten Lösungen oder künstlichen Zeitfristen geben.» Jeder Schritt müsse vermieden werden, der zu weiterer Unsicherheit auf dem Balkan führe.

Der designierte albanische Regierungschef Hashim Thaci hatte angekündigt, die Unabhängigkeit von Serbien auszurufen, falls die Verhandlungen bis zum 10. Dezember zu keinem Ergebnis führten. Lawrow sagte jedoch, dass die Bemühungen um eine einvernehmliche Lösung auch danach fortgesetzt werden müssten. Die letzte Entscheidung liege in jedem Fall beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Der serbische Außenminister Jeremic sagte, seine Regierung sei zu Zugeständnissen bereit, werde die Abtrennung der serbischen Provinz aber nicht akzeptieren. Auch die praktisch letzten Vermittlungsversuche der «Troika»- Vermittler aus Russland, den USA und der EU sind indes gescheitert. Albaner und Serben stellten am Donnerstag noch einmal ihre unversöhnlichen Standpunkte klar. (AP/dpa)