netzeitung.deRussischer Oppositioneller niedergeschossen

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Wird am 2. Dezember neu gewählt: Das russische Parlament. (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Wird am 2. Dezember neu gewählt: Das russische Parlament.
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Mit vier Kugeln ist auf Farid Babajew geschossen worden - er überlebte schwer verletzt. Noch ist unklar, wer den Duma-Kandidaten der liberalen Jabloko-Partei töten wollte.

Etwa zehn Tage vor den russischen Parlamentswahlen haben Unbekannte versucht, einen Oppositionskandidaten zu töten. In Machatschkala, der Hauptstadt der südrussischen Kaukasus-Republik Dagestan, wurde Farid Babajew vor seiner Wohnung mit vier Kugeln niedergeschossen. Obwohl ihn eine Kugel am Kopf traf, überlebte Babajew schwer verletzt.

Babajew ist der regionale Spitzenkandidat der von Grigori Jawlinsky geführten, als liberal geltenden Jabloko-Partei für die Wahl zur Staatsduma am 2. Dezember. Jabloko gilt als Partei der liberalen Bürgerrechte und setzt sich neben einer sozialen Wirtschaftspolitik für Gewaltenteilung zwischen Regierung und Parlament, Korruptionsbekämpfung, Unabhängigkeit der Justiz und Pressefreiheit ein.

Nach jüngsten Umfragen kann die Partei aber kaum damit rechnen, die für den Einzug ins Parlament erforderliche Sieben-Prozent-Hürde zu überspringen. (nz/AP)