Kolumbien entzieht Chavez Verhandlungsmandat
Chavez wollte einen Austausch von hunderten in Kolumbien inhaftierten Guerilleros gegen rund 45 Geiseln herbeiführen, darunter die vor mehr als fünf Jahren verschleppte ehemalige Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt. Seine Vermittlermission hatte er mit Uribes Zustimmung im August begonnen und seit Anfang November mit einem ranghohen Farc-Führungsmitglied in Caracas verhandelt.
Angehörige der Verschleppten hatten seine Bemühungen begrüßt und erklärt, zu einer Einigung komme es «entweder jetzt oder nie». Allerdings legte die Farc bislang keine Beweise dafür vor, dass die Geiseln noch am Leben sind. Direkte Verhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Rebellen sind im Januar 2002 gescheitert. (AP)

