232 Kinder und Jugendliche sind im Osten des Kongo dem Kinderhilfswerk Unicef übergeben worden. Sie wurden zuvor von Rebellen als Kindersoldaten missbraucht.
Rebellenmilizen in der ostkongolesischen Region Kivu haben in den vergangenen Tagen 232 Kindersoldaten dem UN-Kinderhilfswerk Unicef übergeben. Wie der britische Rundfunksender BBC am Samstag berichtete, befinden sich die Kinder in der Obhut von Unicef und sollen nun möglichst rasch wieder in ihre Familien eingegliedert werden. Nach UN-Angaben sind weiter hunderte Kinder in der Gewalt bewaffneter Gruppen in Kivu, wo Regierungssoldaten und Aufständische seit Monaten gegeneinander kämpfen. Nach jüngsten Berichten werden zunehmend Kinder als Soldaten zwangsrekrutiert. (dpa)