UN fehlen Notvorräte für somalische Flüchtlinge
Seit Februar sind 450.000 Menschen vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen, äthiopischen Soldaten und islamischen Milizen geflohen. Der somalische Präsident Abdullahi Yusuf wies unterdessen eine Verantwortung der Regierung für den Tod von Zivilisten in Mogadischu zurück. Seine Übergangsregierung trage keine Schuld, sagte er am Dienstag vor Journalisten in Nairobi und wies die Verantwortung den islamischen Milizen zu. «Wenn zwei Elefanten miteinander kämpfen, wird das Gras beschädigt», sagte Yusuf, der zu Gesprächen mit Vertretern von Uno, EU und USA in die kenianische Hauptstadt gekommen war.
Yusufs Übergangsregierung wird von Äthiopien unterstützt. Mit Hilfe äthiopischer Truppen war das islamistische Regime in Somalia vor fast einem Jahr gestürzt worden. In den vergangenen Wochen wurden die äthiopischen Truppen in Mogadischu verstärkt, dabei kam es zum Ausbruch der neuen schweren Kämpfe. (dpa)

