31. Okt 2007 10:08
Erstmals seit der Niederschlagung der Proteste sind in Birma Mönche durch die Straßen gezogen. Diesmal skandierten sie aber keine politischen Parolen.
Die Mönche zogen durch die Straßen des Ortes, der 630 Kilometer nordwestlich der größten Stadt Rangun liegt. Sie sangen, riefen allerdings keine Parolen. Die Demonstranten begannen ihren Marsch an der Pagode Shwagu und sprachen fast eine Stunde Gebete. Danach kehrten sie in ihre Klöster zurück. In Pakokku war es im vergangenen Monat zu regierungskritischen Demonstrationen gekommen.Bei den im August begonnenen Protesten starben nach offiziellen Angaben zehn Menschen. Ausländische Diplomaten gingen jedoch von einer deutlich höheren Opferzahl aus. Es wird zudem vermutet, dass tausende Mönche festgenommen wurden. Alle öffentlichen Versammlungen von Mönchen sind seitdem verboten, zahlreiche Klöster stehen leer. (nz/AP)