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Iran will Bush im Irak helfen

01. Okt 2007 09:36
Der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates im Iran, Ali Larijani
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Iran bietet Bush Unterstützung im Irak an, sollte dieser einen konkreten Rückzugsplan vorlegen. Zugleich wies der iranische Sicherheits-Chef Larijani Vorwürfe zurück, Milizen im Irak mit Waffen auszustatten.

Iran will den USA im Irak helfen, sollte US-Präsident George W. Bush einen konkreten Zeitplan für einen Rückzug der Truppen vorlegen. Das sagte der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrates im Iran, Ali Larijani, der britischen «Financial Times».

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«Wenn die Amerikaner einen klaren Abzugstermin vorlegen, werden wir ihnen helfen, ihn im Irak umzusetzen», sagte Larijani. Wenn die Amerikaner mit all den Fehlern weitermachten, «brauchen sie uns nicht um unsere Hilfe bitten».

Larijani, wies in der Zeitung die Vorwürfe der USA zurück, Teheran unterstütze irakische Milizen mit Waffen. Stattdessen kritisierte er, Bushs Strategie führe in eine Sackgasse. Die Bush-Administration wirft Teheran vor, die Stabilisierung des Irak zu unterlaufen, in dem der Iran Bomben und Raketen an die schiitischen Milizen liefere.

Intelligente Briten

Die US-Demokraten und die Briten verfolgten im Irak dagegen den richtigen Weg, sagte Larijani weiter. Das Drängen der US-Demokraten nach einem konkreten Abzug «scheint logisch» und die Briten seien ohnehin «intelligenter» als die Amerikaner. Sie hätten ihre Strategie angepasst und seien aus dem Zentrum der südirakischen Stadt Basra abgezogen.

In Bagdad hatte es der Zeitung zufolge drei Verhandlungsrunden zwischen iranischen und US-Vertretern gegeben. Bislang seien alle ohne sichtbare Ergebnisse verlaufen.

In der vergangenen Woche hatte der US-Senat, die Islamischen Revolutionsgarden im Iran zur Terrororganisation erklärt. Daraufhin bezeichnete das iranische Parlament in einer symbolischen Resolution den US-Geheimdienst CIA und die US-Sicherheitskräfte als «terroristische Organisationen». (nz)

 
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