Die Sprecherin äußerte sich nicht direkt zu der Frage, ob die Verstimmung hinter der Absage des Frühstücks zwischen Chinas Außenminister Yang Jiechi und Frank-Walter Steinmeier am Rande der UN-Vollversammlung in New York und des Rechtsdialoges in München stecke. Doch wies sie darauf hin, dass gleichwohl noch ein Treffen der beiden Außenminister in New York geplant sei, in dem Yang Jiechi die chinesische Position zum Dalai Lama deutlich machen werde.Das Bundeskanzleramt nahm bereits am Montag Kontakt zur chinesischen Botschaft in Berlin auf, um die Irritationen auszuräumen. Merkel hatte den Dalai Lama am Sonntag empfangen, obwohl Peking die Kanzlerin aufgefordert hatte, ihn nicht einreisen zu lassen. Kurz vor dessen Besuch in Berlin sagte China schließlich seine für Sonntag geplante Teilnahme am deutsch-chinesischen Rechtsstaatsdialog in München aus «technischen Gründen» ab. Wenig später platzte der Termin der beiden Außenminister in New York. (nz/dpa)