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Iran empört sich über Mohammed als Hund

28. Aug 2007 10:43
Iranischer Präsident Mahmud Ahmadinedschad
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Erneut Proteste gegen eine Mohammed-Karikatur: Eine schwedische Zeitung bildete den Propheten als Hund ab - sehr zum Ärger der Regierung in Teheran.

Der Iran hat sich offiziell bei Schwedens Regierung über die Darstellung des Propheten Mohammed als Hund in einer Zeitung beschwert. Das bestätigte das Außenministerium in Stockholm am Dienstag. Am Vortag sei eine schwedische Diplomatin in Teheran in das dortige Außenministerium einbestellt worden, um den mündlichen Protest entgegenzunehmen.

Mehr in der Netzeitung:
Auslöser ist ein Bild des Zeichners Lars Vilk in der Regionalzeitung «Nerikes Allehanda», das Mohammed als riesiges Hundedenkmal in der Mitte eines Kreisverkehrs zeigt. Das Blatt illustrierte damit einen Leitartikel über Meinungsfreiheit sowie Vilks Bilder. Zwei geplante Ausstellungen mit seinen Zeichnungen waren zuvor unter Hinweis auf «Sicherheitsrisiken» abgesagt worden. Das schwedische Außenministerium wollte den iranischen Protest nicht kommentieren.

Im vergangenen Jahr hatten Mohammed-Karikaturen, die in der dänischen «Jyllands-Posten» veröffentlicht worden waren, Proteste von Muslimen weltweit ausgelöst. Bei den zum Teil gewaltsamen Ausschreitungen waren mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung in Kopenhagen wurde von Muslimen dafür kritisiert, dass sie sich für die Karikaturen nicht entschuldigt hat. Die Vorfälle hatten zu heftigen Debatten über Pressefreiheit geführt. (dpa/nz)

 
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