Ranghoher Republikaner drängt zu Irak-Abzug
24.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Zuvor hatten die US-Geheimdienste die Regierung im Irak kritisiert und ein düsteres Bild der Sicherheitslage im Land gezeichnet. Das Ausmaß der Gewalt sei weiter hoch und die politische Führung sei nicht in der Lage das Land effektiv zu regieren, heißt es in einer Analyse aller 16 US-Geheimdienste.
Bush hatte erst vor wenigen Tagen seine Irak-Politik erneut vehement verteidigt. Er zog Parallelen zwischen dem Irak, dem Zweiten Weltkrieg und Vietnam und warnte vor einem verfrühten Rückzug. «Japans Militaristen und die Kommunisten in Korea und Vietnam waren von einer gnadenlosen Vision getrieben, wie die Menschheit zu funktionieren hat», hatte Bush vor US-Kriegsveteranen gesagt. Amerikaner seien getötet worden, weil sie sich gegen diese Ideologien stemmten. Die Äußerungen des Präsidenten sorgten für teils heftige Kritik von demokratischen Politikern, aber auch von Kriegsveteranen. (nz)

