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Indiens Regierung sagt Armut den Kampf an

15. Aug 2007 09:45, ergänzt 12:30
Indiens Ministerpräsident Singh (r) will Gandhis Traum umsetzen
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Sechs Jahrzehnte nach der Gründung Indiens sieht Ministerpräsident Singh Armut als größtes Problem des Subkontinents. Bei der Jubiläumsfeier versprach er umfassende Förderung.

Sechs Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft hat der indische Regierungschef Manmohan Singh zum Kampf gegen die Armut aufgerufen. «Gandhis Traum von einem freien Indien wird erst dann umfassend erfüllt sein, wenn wir die Armut aus unserer Mitte verbannt haben», sagte Singh.

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Indien dürfe nicht zu einer Nation mit Wachstumsinseln und weiten Regionen ohne jede Entwicklung werden, mahnte der Ministerpräsident vor mehreren tausend Teilnehmern einer Feierstunde zum Unabhängigkeitstag. Deshalb müsse der Lebensstandard der Landbevölkerung gehoben werden. Von großer Bedeutung sei auch eine bessere Förderung der Schulen auf dem Land.

Die Feierstunde fand zwischen den historischen Festungsmauern des Red Forts statt, das von den Mogulen erbaut wurde. Diese regierten Indien vor der Ankunft der britischen Kolonialherren. Mit keinem Wort erwähnte Singh das Nachbarland Pakistan, das den Jahrestag bereits am Dienstag beging.

Indien und Pakistan waren am 15. August 1947 um Mitternacht von Großbritannien aus der Kolonialherrschaft entlassen worden. Seitdem haben die Nachbarn drei Kriege gegeneinander geführt, zwei davon um die geteilte Region Kaschmir. Im Rahmen ihrer Friedensverhandlungen, die Indien und Pakistan Anfang 2004 aufgenommen haben, tauschten die Atommächte anlässlich der Unabhängigkeitsfeiern Gefangene aus. (AP/dpa)

 
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