Zumindest in Wandgemälden ist Fidel Castro (l.) in Havanna stets präsent
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Schon zum 80. im vergangenen Jahr fiel die große Feier wegen seiner vermeintlichen Krebserkrankung aus. Diesmal ehrt Havanna den Revolutionsführer nur mit einem kleinen Feuerwerk.
In aller Stille ist in Kuba der 81. Geburtstag des genesenden Revolutionsführers Fidel Castro begangen worden. Der seit einem Jahr erkrankte Castro erschien erneut nicht in der Öffentlichkeit, um sich feiern zu lassen. In Havanna wurde lediglich ein kleines Feuerwerk entzündet. Nach Angaben des kommunistischen Jugendblattes «Juventud Rebelde» wurde ihm bereits am Wochenende anlässlich des Geburtstages das Buch «Erinnerungen an die Revolution» übergeben. Darin wird diesen Angaben zu Folge seine herausragende Rolle bei der kubanischen Revolution in den 50er Jahren beschrieben.
In der letzten Zeit hat sich Castro lediglich in Zeitungsartikeln zu aktuellen Fragen der Welt geäußert. Wegen einer Darmoperation hatte er am 31. Juli 2006 die Amtsgeschäfte erstmals seit 47 Jahren an seinen jüngeren Bruder Raul (76) übergeben. Seine Krankheit hatte er selbst von Anfang an zu einem Staatsgeheimnis erklärt. Immer wieder waren deshalb Gerüchte über die Schwere der Erkrankung hochgekommen. Auch die kubanische Bevölkerung rechnet nicht mehr damit, dass Castro wieder an die Regierungsspitze zurückkehren wird. (dpa)