12. Aug 2007 09:36
Frankreichs Staatschef Sarkozy ist auf Besuch in den USA und versteht sich prächtig mit Präsident Bush. Der lobte den «guten Verstand» seines europäischen Kollegen und kredenzte Hotdogs.
Bei dem «Herz zu Herz-Gespräch», so Bush, standen verschiedene internationale Themen auf dem Programm, auch der Irak. Bush sieht erste Erfolge der neue US-Strategie im Irak. Die Aufständischen und Terroristen der Al Qaeda seien mit Hilfe der verstärkten US-Truppen im Irak deutlich geschwächt worden, sagte Bush in seiner wöchentlichen Radioansprache am Samstag.Sarkozy besuchte Bush in der Sommer-Residenz der Bush-Familie in Kennebunkport im US-Bundesstaat Maine. Der französische Präsident verbringt derzeit seinen Sommerurlaub in Wolfeboro im benachbarten Bundesstaat New Hampshire. Es werde eine formloses Begegnung werden, hatten beide Seiten zuvor betont. Allerdings hatte der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Snow, auch davon gesprochen, dass es derzeit den Beginn einer eine «neuen Ära der Beziehungen mit den Franzosen» geben könne. Sarkozys Vorgänger, Jacques Chirac, galt im Unterschied zum neuen französischen Präsidenten als ein scharfer Kritiker der US-Außenpolitik, insbesondere des Irakkriegs.
Bei dem formlosen Mittagessen unter freiem Himmel wollte Bush in «typisch amerikanischer» Picknick-Traditionen Hamburger und Hot Dogs servieren. Die Frau des französischen Präsidenten, Cecilia Sarkozy, habe wegen Unwohlseins ihre Teilnahme an dem Treffen in Kennebunkport abgesagt, hieß es. Bush und Sarkozy waren bei dem Treffen am Samstag leger in Jeans und kurzärmligen Hemden gekleidet. (dpa)