01. Aug 2007 09:13
Bis spätestens Ende des Jahres sollen 26.000 UN-Soldaten im südsudanesischen Darfur stationiert werden. Die Weltorganisation will damit die Umsetzung des Friedensplans vorantreiben.
In dem Konflikt zwischen der Bevölkerung der Region und regierungsfreundlichen arabischen Milizen kamen seit Februar 2003 mehr als 200.000 Menschen ums Leben. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte nach dem Beschluss am Dienstag in New York, die in der Geschichte bislang einmalige Operation sei ein kraftvolles Signal der Hilfe für die bedrängte Bevölkerung. Die Vereinten Nationen und westliche Regierungen hatten die sudanesische Regierung seit November vergangenen Jahres immer wieder gedrängt, den Plan für eine gemeinsame Friedenstruppe anzunehmen.
Die Resolution bestimmt den Rahmen für den Einsatz der «United Nations-African Union Mission in Darfur», abgekürzt Unamid. Der Truppe sollen 19.555 Soldaten und mehr als 6000 Polizisten angehören. Sie haben das Mandat, die Umsetzung des Friedensplans für Darfur zu unterstützen, die Bevölkerung vor Angriffen zu schützen und die für ihren eigenen Schutz erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.