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Fortschritte bei geplanten Atomkontrollen im Iran

24. Jul 2007 17:12
Luftbild von der iranischen Atomanlage Buschehr
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Der Iran und die IAEA haben weitere Etappen der Nuklearkontrollen geklärt. Nächste Woche soll ein Reaktor nahe Arak überprüft werden.

Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde IAEA haben sich auf einen weiteren Stufenplan zur Überprüfung des lange geheimen iranischen Atomprogramms geeinigt. Dazu gehört unter anderem die Inspektion des umstrittenen Schwerwasser-Reaktors bei Arak in der kommenden Woche.

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Weitere noch ausstehende Fragen, darunter die Herkunft von Plutonium, mit dem iranische Wissenschaftler experimentiert haben, sollen eine Woche später geklärt werden. Dies vereinbarten der Technische Direktor der IAEA, Olli Heinonen, und der stellvertretende Leiter des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Dschawad Waidi, am Dienstag in Wien.

Nach ihrem zweiten Treffen innerhalb von zwei Wochen zeigten sich Heinonen und Waidi vor Journalisten zufrieden. Heinonen kündigte an, dass man «in den folgenden Wochen» auch über das umstrittene iranische Programm zur Uran-Anreicherung sprechen werde. Waidi sprach von «konstruktiven Fortschritten». Der Iran hatte sich im Juni bereit erklärt, alle noch offenen Fragen im Zusammenhang mit seinem fast zwei Jahrzehnte geheim gehaltenen Atomprogramm zu klären. Nach den Statuten der IAEA wäre das Land dazu bereits vor mehr als drei Jahren verpflichtet gewesen.

Anfang dieses Jahres hatte Teheran seine Zusammenarbeit mit der Wiener Atombehörde wegen der vom UN-Sicherheitsrat gegen den Iran verhängten Sanktionen stark eingeschränkt. Der Sicherheitsrat hat den Iran in zwei Resolutionen aufgefordert, jene Teile seines Atomprogramms zu beenden, die dem Bau von Atomwaffen dienen könnten. Dazu gehören die Uran-Anreicherung und der Bau des Reaktors in Arak. Beides lehnte Teheran bisher allerdings ab.

Westliche Diplomaten skeptisch

Die iranische Regierung hat stets beteuert, Atomforschung nur für zivile Zwecke zu betreiben. Westliche Diplomaten in Wien verfolgen die Gespräche zwischen der IAEA und dem Iran mit Skepsis. «Wir müssen abwarten, ob es hier wirkliche Fortschritte in Richtung auf eine Lösung des Atomstreites gibt oder ob das alles nur Verzögerungstaktik der Iraner ist», hieß am Montag.

Gleichzeitig würden allerdings die Kontakte zwischen den Vertretern der USA, Russlands, Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands und Chinas über eine mögliche neue UN-Resolution fortgesetzt, die dann im September in New York erörtert werden könnte. (dpa)

 
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