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Babyprämie für Eltern in Spanien

04. Jul 2007 16:00
Bislang waren staatliche Hilfe für Familien in Spanien gering
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Spanien hat eine ähnlich niedrige Geburtenrate wie Deutschland. Durch finanzielle Anreize will die Regierung in Madrid nun die Gebärfreudigkeit ihrer Bürger fördern.

Zur Steigerung der Geburtenrate führt Spanien eine Babyprämie ein. Für jedes neu geborene oder adoptierte Kind werde der Staat unabhängig vom Einkommen der Eltern von sofort an 2500 Euro zahlen, kündigte Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero an.

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Die Prämie gilt auch für alle legal in Spanien lebenden Ausländer. Die Kosten der Initiative belaufen sich nach Presseberichten vom Mittwoch auf jährlich rund 1,3 Milliarden Euro.

«Um Spaniens Fortschritt zu garantieren, brauchen wir mehr Kinder», sagte Zapatero im Parlament. Bislang waren die staatlichen Finanzhilfen für Familien mit Kindern in dem Land eher gering.

Die Geburtenrate in Spanien lag 2006 statistisch gesehen ähnlich wie in Deutschland bei 1,37 Kindern pro Frau. Das ist der höchste Wert der zurückliegenden 15 Jahren. Die Steigerung hängt vor allem mit der zunehmenden Einwanderung zusammen: Fast ein Fünftel aller Geburten geht auf Ausländerinnen zurück.

In Deutschland erhalten bereits seit Januar dieses Jahres alle Eltern, die sich in den ersten 14 Lebensmonaten selbst um die Betreuung des Kindes kümmern, zwei Drittel des vorherigen Nettoeinkommens. Die Höhe des Elterngelds, das das bisherige Erziehungsgeld ersetzt, bewegt sich damit zwischen 300 und 1800 Euro. (nz/dpa)

 
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