Dieselbe Einheit habe bei ihrem Einsatz auch einen alten Mann gefoltert. Die Reporter hätten erlebt, wie auf der Suche nach Taliban-Kämpfern auf einem Bauernhof ein Kommandant des afghanischen Geheimdienstes unter den Augen seiner US-Kollegen einem alten Mann erst mit den Fäusten und danach mit dem Gewehrkolben hart in den Rücken schlug, bis der Mann einknickte. «So ein Verhalten steht im Widerspruch zu all dem, für das die US-Armee steht und an das sie glaubt», sagte Oberst Martin Schweitzer. «Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst». Vor zwei Jahren hatten Fotos und Berichte von schweren Misshandlungen durch US-Soldaten in dem irakischen Gefängnis Abu Ghraib nternational Empörung und Abscheu ausgelöst. (dpa/nz)