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Taliban bekennen sich zu Anschlag mit Busbombe

17. Jun 2007 09:12, ergänzt 11:05
35 Menschen starben, als die Bombe im Polizeibus detonierte
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Unter den Toten sind mindestens 20 Polizisten: Am frühen Morgen zerriss eine Bombe einen Bus in der afghanischen Hauptstadt.

Bei einem der schwersten Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul seit dem Sturz der radikal-islamischen Taliban im Jahr 2001 sind am Sonntag mindestens 35 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Kurz nach 8 Uhr Ortszeit sei in einem Bus vor dem Polizeihauptquartier eine Bombe explodiert, sagte der Leiter der Kriminalpolizei in Kabul, Alischah Paktiawal, der dpa.

Mindestens 20 der Getöteten seien Polizisten. Unter den Verletzten seien auch einige Ausländer, darunter Japaner, Koreaner und Pakistaner, die in einem Wagen gesessen hätten, der gerade vorbeifuhr.

«Versehentlich» erschossen

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Unklar war zunächst, ob es sich um einen Selbstmordanschlag handelte. In ersten Berichten hieß es, die Attentäter hätten eine Bombe in dem Polizeibus versteckt. Direkt vor dem Hauptquartier sei der Sprengsatz dann explodiert. Der Ort der Explosion bot ein Bild der Zerstörung. Zu dem Anschlag bekannten sich laut BBC die Taliban.

Erst am Vortag waren bei einem Selbstmordanschlag auf einen Militärkonvoi der Internationalen Schutztruppe in Kabul mindestens vier Zivilisten getötet worden. Ein weiterer Zivilist wurde von einem US-Soldaten erschossen, der nach dem Anschlag «versehentlich» das Feuer auf die Menge eröffnet hatte. (dpa)

 
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