03. Jun 2007 10:10
Die Ausführung hätte mehr Opfer gefordert als 9/11, behauptet die Staatsanwaltschaft. US-Behörden haben laut eigenen Angaben einen Anschlag auf den New Yorker Flughafen vereitelt.
Die Mitglieder der islamistischen Gruppe wollten nach Angaben der Anklagebehörde eine Kraftstoffleitung des Flughafens angreifen, die durch Wohngebiete des New Yorker Stadtteils Queens führt. Der Anschlag hätte mehr Todesopfer fordern können als die Terrorangriffe auf das New Yorker World Trade Center am 11. September 2001, erklärte die Staatsanwaltschaft. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatten die Männer aber noch keinen Sprengstoff für den Anschlag beschafft.Einer der drei Verdächtigen, der aus dem südamerikanischen Land Guyana stammende US-Bürger Russell Defreitas, soll den Plan während seiner Arbeit in der Frachtabfertigung des Flughafens entwickelt haben. Er gab den Angaben zufolge an, dass mit dem JFK-Flughafen ein Symbol der ganzen Nation hätte getroffen werden sollen. Die beiden anderen Personen, Abdul Kadir und Kareem Ibrahim, wurden im Karibikstaat Trinidad und Tobago verhaftet.
Bei Kadir handelt es sich um einen ehemaligen Abgeordneten des Parlaments von Guyana. Die USA bemühen sich um die Auslieferung der beiden Personen. Auf der Karibikinsel Trinidad wird auch noch nach einem vierten Verdächtigen gefahndet. Als Motiv der Gruppe werden Hass auf die USA, Israel und die westliche Zivilisation angegeben. (AP)