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USA wollen Druck auf Sudan erhöhen

29. Mai 2007 14:18
Flüchtlinge in der Krisenregion Darfur
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Wegen des Bürgerkriegs in Darfur drängt US-Präsident Bush auf weitere UN-Sanktionen. China stellt sich jedoch dagegen.

Der amerikanische Präsident George W. Bush will der «Washington Post» zufolge den UN-Sicherheitsrat zu neuen Strafmaßnahmen gegen die sudanesische Regierung auffordern. Damit solle der Druck auf die Regierung von Präsident Omar al Baschir in Khartum erhöht werden, das Blutvergießen in der sudanesischen Provinz Darfur zu beenden, berichtete die Zeitung am Dienstag.

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Die chinesische Regierung machte am selben Tag deutlich, dass sie neue Sanktionen gegen den Sudan ablehnt. Der Konflikt in Darfur zählt zu den derzeit größten humanitären Katastrophen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind in Folge des Konflikts bisher mehr als 200.000 Menschen ums Leben gekommen. 2,5 Millionen wurden zur Flucht gezwungen.

Laut einer Resolution des UN-Sicherheitsrats sollen rund 22.000 UN-Soldaten in Darfur zur Befriedung der Region eingesetzt werden, was aber bisher am Widerstand der sudanesischen Regierung scheiterte.

Peking will Zugang zu Öl nicht riskieren

China verteidigte aber die Zusammenarbeit mit dem Sudan bei der Ölförderung in dem afrikanischen Staat. Neuer Druck auf den Sudan sei nicht hilfreich zur Lösung der Probleme, betonte Liu Guijin, der Sudan-Sonderbeauftragte des chinesischen Präsidenten Hu Jintao.

Es gebe derzeit eine «positive Bewegung» in der Darfur-Angelegenheit, hieß es. Auch die chinesische Regierung dränge aber die sudanesische Führung zu «mehr Flexibilität» und «mehr Schnelligkeit» bei der Lösung der Darfur-Krise. (dpa)

 
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