23. Mai 2007 16:55
Etwa 7000 Roma leben in Lagern in Rom - viele von ihnen verdienen ihr Geld als Bettler oder Taschendiebe. Um das Problem zu lösen, plant der Präfekt einem Massenumzug.
Etwa 7000 Roma leben in mehreren Lagern über die ganze Stadt verteilt. Diese behelfsmäßigen Siedlungen bestehen zum Teil aus baufälligen Wohncontainern und Holzhütten ohne Toilette. Sie sind der Stadt seit langem ein Dorn im Auge. Da die Roma kaum Arbeit finden, schlagen sich viele mit Betteln und Diebstählen durchs Leben. Romakinder werden oftmals von kriminellen Banden an den Touristenorten der Stadt als Taschendiebe eingesetzt. Die Kriminalität ist eines der zentralen Themen im Wahlkampf zu den Kommunalwahlen am 27. und 28. Mai. (dpa)