Oppositionelle demonstrieren gegen Putin 18. Mai 2007 18:43  |  Demonstranten in Samara. | Foto: dpa |
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Die russisches Polizei hat versucht, etwa 100 Demonstranten in Samara einzuschüchtern. Als Bundeskanzlerin Merkel davon erfuhr, sagte sie in Gegenwart Putins ihre Meinung.
Ungeachtet massiver Einschüchterungsversuche der russischen Polizei haben etwa 100 Oppositionsanhänger am Rande des EU-Russland-Gipfels in der Stadt Samara demonstriert. Die genehmigte Kundgebung verlief am Freitag nach Angaben des Radiosenders «Echo Moskwy» ruhig. Vor dem so genannten Marsch der Dissidenten nahm die russische Polizei mehrere Organisatoren, darunter den Oppositionsführer und früheren Schachweltmeister Garri Kasparow, vorübergehend in Gewahrsam. Auch der Russlandkorrespondent des Nachrichtenmagazins «Focus», Boris Reitschuster, wurde von der Polizei in Samara verhört.
Bundeskanzelerin Angela Merkel pochte beim EU-Russland-Gipfel auf das auch in Russland verbriefte Versammlungsrecht. «Ich würde mir wünschen, dass heute Nachmittag die, die in Samara demonstrieren wollen und ihre Meinung zum Ausdruck bringen wollen, das auch tun können», sagte die EU-Ratspräsidentin in Gegenwart Putins. (dpa)
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