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Chinas Reichen ist Ein-Kind-Gesetz egal

07. Mai 2007 11:10
In China steigt die Geburtenrate trotz eines strikten Gesetzes
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Mehr als ein Kind ist in China nicht erlaubt. Doch zehn Prozent aller Neureichen bekommen sogar drei.

Die Behörde zur Bevölkerungskontrolle in China sorgt sich um die zunehmende Zahl von Geburten. Troz des Gesetzes, das die Ein-Kind-Familie vorschreibe, gebe es in zahlreichen Familien Geschwister für das vorgeschriebene Single-Kind.

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Als Gründe dafür sehen die Behörden ein früheres Heiratsalter auf dem Land und die Missachtung des Gesetzes durch Neureiche. Der steigende Wohlstand bringe einige Paare offenbar dazu, die für ein zweites Kind fällige Strafe in Kauf zu nehmen, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Nahezu zehn Prozent der Neureichen entschließen demzufolge sogar zu einem dritten Kind.

Auf dem Land führt die traditionelle Bevorzugung eines Sohnes dazu, dass viele Paare nach der Geburt einer Tochter ein weiteres Kind bekommen wollen.

Mit 1,3 Milliarden Menschen - rund 20 Prozent der Weltbevölkerung - ist China das bevölkerungsreichste Land der Erde. Mit der Ende der 70er Jahre eingeführten strikten Bevölkerungspolitik will die Regierung das Bevölkerungswachstum bis 2010 auf 1,36 Milliarden und bis 2020 auf 1,45 Milliarden begrenzen. (AP)

 
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