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Ahmadinedschad will mal wieder reden

24. Apr 2007 07:57, ergänzt 10:22
Mahmud Ahmadinedschad
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Ernst gemeinter Vorschlag oder pure Propaganda? Irans Präsident Ahmadinedschad will reden. Er sei zu einem Vieraugengespräch mit US-Präsident Bush bereit, sagte er.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat ein persönliches Gespräch mit US-Präsident George W. Bush vorgeschlagen. «Ich bin bereit, mit ihm über bilaterale Themen sowie über regionale und internationale Angelegenheiten zu verhandeln», sagte Ahmadinedschad nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders Al Alam.

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Worum es bei dem Gespräch konkret gehen könnte, führte Ahmadinedschad nicht aus, schlug aber die Präsenz der Medien vor. Seine Äußerungen wurden am Montag auf der Website von Al Alam veröffentlicht.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Ahmadinedschad ein TV-Duell mit Bush angeregt. Das Weiße Haus wies den Vorschlag damals als Ablenkungsmanöver im Streit über das iranische Atomprogramm zurück.

Hintergrund:
Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus, Gordon Johndroe, sagte zum neuen Vorstoß Ahmadinedschads: «Statt Fernsehdebatten oder ein Medienspektakel anzuregen, haben die USA tatsächliche Gespräche angeboten, wenn der Iran dem zustimmt, was die internationale Gemeinschaft wiederholt gefordert hat: ein Stopp der Urananreicherung und der Wiederaufbereitung.» Weiter sagte er: «Wir sind bereit, wann immer sie so weit sind.»

Die Europäische Union unternimmt am Mittwoch einen neuen Anlauf, Teheran zum Aussetzen der Urananreicherung zu bewegen. EU-Chefdiplomat Javier Solana will in der Türkei mit dem iranischen Unterhändler Ali Laridschani zusammentreffen. (AP)

 
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