Nach den Umfragen liegt der konservative Nicolas Sarkozy weiter vor der Sozialistin Ségolène Royal. Dahinter folgen der Zentrumspolitiker François Bayrou sowie der Chef der rechtsextremen Nationalen Front (FN), Jean-Marie Le Pen.Le Pen bestritt unterdessen, dass er mit dem bürgerlich-konservativen Lager für die zweite Runde der Präsidentschaftswahl eine Vereinbarung getroffen hat. Diese Behauptung aus Reihen der Sozialistischen Partei sei eine Erfindung, erklärte er am Sonntagabend in einem gemeinsamen Interview von Europe1, TV5 und «Le Parisien».
Er gehe weiter davon aus, dass er selber wie schon vor fünf Jahren wieder den Einzug in die Stichwahl schaffe, so Le Pen. Schon allein deshalb werde er nicht zur Wahl des konservativen Kandidaten Nicolas Sarkozy aufrufen.
Die Meinungsforscher sehen Le Pen derzeit nur auf Platz vier hinter dem Zentrumspolitiker François Bayrou. (dpa/AP)