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Le Pen gewinnt Stimmen durch Metro-Krawalle

30. Mrz 2007 17:42
Jean-Marie Le Pen nutzt die Sicherheitsdebatte für sich aus
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Im französischen Wahlkampf profitiert die extreme Rechte von den Unruhen in der Pariser Metro. Laut einer Umfrage legte FN-Chef Le Pen auf 15 Prozent zu.

Die Krawalle in der Pariser U-Bahn bescheren den Rechtsextremen Stimmenzuwächse. Eine am Freitag veröffentlichte Studie des Instituts CSA belegt, dass der Präsidentschaftskandidat des Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, zwei Punkte hinzugewonnen hat. Damit würde der Parteichef auf 15 Prozent der Wählerstimmen kommen.

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Die Sozialistin Ségolène Royal und der liberale Zentrumspolitiker François Bayrou (UDF) hingegen verlieren demnach je 1,5 Punkte auf 24,5 Prozent beziehungsweise 19,5 Prozent.

Der konservative Kandidat Nicolas Sarkozy (UMP), der als früherer Innenminister wegen der Ausschreitungen von der Opposition kritisiert wurde, konnte seine knappe Führung laut der Umfrage bei 26 Prozent halten.

Franzosen über Unruhen «empört»

Die Unruhen, bei denen nach der Festnahme eines Schwarzfahrers neun Personen verletzt worden waren, haben die innere Sicherheit zum Wahlkampfthema gemacht. 40 Prozent der Franzosen sind nach einer zweiten, von der Zeitung «Le Figaro» am Freitag veröffentlichten Umfrage «empört» und «beunruhigt» durch die Vorfälle.

Ex-Innenminister Sarkozy genießt demnach in der Bevölkerung das größte Vertrauen auf dem Gebiet: 39 Prozent der Befragten glauben, dass mit ihm als Präsident derartige Zusammenstöße abnehmen würden. Schon auf zweiter Position (38 Prozent) liegt Le Pen. Royal und Bayrou trauen hingegen nur 17 beziehungsweise 18 Prozent zu, die Gewalt eindämmen zu können. (AP)

 
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