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Wieder sterben US-Soldaten im Irak

06. Mrz 2007 10:11, ergänzt 11:02
Das sinnlose Sterben geht im Irak weiter
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Die Zahl der bei einem Angriff von Aufständischen im Nordirak getöteten US-Soldaten hat sich auf neun erhöht. Anderorts töteten Extremisten schiitische Pilger.

Bagdad/Tikrit/Kerbela (dpa) - Im Irak haben Aufständische neun amerikanische Soldaten getötet. Bei einem Angriff in der Provinz Salaheddin im Norden starben nach Angaben des US-Militärkommandos in Tikrit vom Dienstag sechs Soldaten. Drei Soldaten seien bei dem Angriff am Montag verletzt worden. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete von einer weiteren Attacke mit drei getöteten US-Soldaten in der Provinz Dijala.

Extremisten töteten am Dienstag mindestens 13 schiitische Pilger, 29 weitere wurden verletzt. In dem vorwiegend von Sunniten bewohnten Al-Dura-Viertel im Süden von Bagdad wurden fünf Pilger erschossen, die sich zu Fuß auf den 110 Kilometer weiten Weg nach Kerbela gemacht hatten. In West-Bagdad riss eine Autobombe fünf Pilger in den Tod. Südlich der Hauptstadt, in Al-Latifija, wurden drei Pilger erschossen.

In Kerbela begehen die schiitischen Muslime kommende Woche den 40. Tag nach dem Tod des Imam Hussein. Der Enkel des Propheten Mohammed war im Jahr 680 getötet worden. Die Schiiten begehen sowohl den Todestag Husseins als auch den 40. Tag nach dessen Tod. Dieser Tag markiert das Ende der Trauerzeit. Rund um Kerbela wurden nach Angaben eines Polizeisprechers bereits 8000 Polizisten postiert, um die Pilger zu schützen.

Im Osten von Bagdad kamen am Dienstag fünf Polizisten bei einem Anschlag auf ihre Patrouille ums Leben. (dpa)

 
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