05. Mrz 2007 17:16, ergänzt 17:57
Einer der Verdächtigen, die eine Kofferbombe in einem Zug deponiert haben soll, hat sich zum Tatmotiv geäußert. Die Triebkraft von Jihad H. war sein Ärger über Karikaturen des Propheten Mohammed.
Der Prozess gegen die vier Verdächtigen im Kofferbomber-Fall von Köln soll am 11. April im Libanon beginnen. Den Angeklagten droht lebenslange Haft. Einer - Jihad H. - hatte sich kurz nach der Tat im August 2006 im Libanon der Polizei gestellt und die Beteiligung an der Tat bereits gestanden. Wie am Montag bekannt wurde, gab H. inzwischen Rache für die Veröffentlichung der dänischen Karikaturen des Propheten Mohammed als Motiv an. «Ich wollte niemanden töten, sondern die Leute nur davon abhalten, den Propheten zu verunglimpfen.»