In den Senat sind bislang zwei Gesetzentwürfe eingebracht worden, wie die «Washington Post» berichtet. Eine gemeinsam von Demokraten und Republikanern eingebrachte Vorlage sah vor, dass Festgenommenen das Recht gibt, ohne Verzug und öffentlich vor einem Richter zu erscheinen. Der Senat votierte im vergangenen Jahr mit 51 zu 48 Stimmen knapp dagegen. Eine umfassendere Vorlage wurde am Dienstag von einer Gruppe von Demokraten vorgelegt. Initiator war der Senator Christopher Dodd, der auch eine Präsidentschaftskandidatur anstrebt. Eine Reform des Gesetzes würde verhindern, dass die Regierung den Gerichten Beweise präsentieren könnte, die unter Zwang gewonnen wurden. (nz)