13. Feb 2007 10:06, ergänzt 12:02
In Atom-Streit mit Nordkorea gibt es den ersten Fortschritt seit drei Jahren: Pjöngjang erklärte sich zum Abbau bereit - und soll im Gegenzug mit Energie beliefert werden.
Der chinesische Verhandlungsführer Wu Dawei las auf der Abschlusssitzung aus der gemeinsamen Erklärung, die von allen Teilnehmerstaaten - den beiden koreanischen Staaten, den USA, China, Japan und Russland - angenommen wurde. Nordkorea wird auch wieder Inspekteure der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) ins Land lassen. Es soll ferner sein gesamtes Atomprogramm offen legen. Strittig ist hier ein Programm zur Anreicherung von Uran, dessen Existenz Pjöngjang bestreitet. Die USA und Nordkorea vereinbarten die Aufnahme bilateraler Verhandlungen, um ungelöste Probleme in ihren Beziehungen mit dem Ziel einer Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu lösen. Beide Länder wollten daraufhin hinarbeiten, dass Nordkorea von der US-Liste der Staaten genommen werde, die den Terrorismus unterstützen. In fünf Arbeitsgruppen sollen Details beim Abbau des Atomprogramms, Wirtschaftshilfen, eine Normalisierung der Beziehungen sowie ein Friedensvertrag für die koreanische Halbinsel diskutiert werden. (AP)