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Nordkorea will Atomprogramm beenden

13. Feb 2007 10:06, ergänzt 12:02
Atomgespräche mit Nordkorea
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In Atom-Streit mit Nordkorea gibt es den ersten Fortschritt seit drei Jahren: Pjöngjang erklärte sich zum Abbau bereit - und soll im Gegenzug mit Energie beliefert werden.

Nordkorea hat sich am Dienstag zum schrittweisen Abbau seines Atomprogramms bereit erklärt. Für die Schließung seines Atomreaktors in Yongbyon wird der verarmte stalinistische Staat umgehend 50.000 Tonnen Rohöl als Soforthilfe erhalten. Weitere Hilfen in einem Umfang von 950.000 Tonnen Rohöl sollen folgen, wenn die Atomanlagen untauglich gemacht worden sind. Darauf einigten sich die Teilnehmer an den Sechs-Länder-Gesprächen am Dienstag in Peking. Als Frist wurden 60 Tage genannt.

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Der chinesische Verhandlungsführer Wu Dawei las auf der Abschlusssitzung aus der gemeinsamen Erklärung, die von allen Teilnehmerstaaten - den beiden koreanischen Staaten, den USA, China, Japan und Russland - angenommen wurde. Nordkorea wird auch wieder Inspekteure der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) ins Land lassen. Es soll ferner sein gesamtes Atomprogramm offen legen. Strittig ist hier ein Programm zur Anreicherung von Uran, dessen Existenz Pjöngjang bestreitet.

Die USA und Nordkorea vereinbarten die Aufnahme bilateraler Verhandlungen, um ungelöste Probleme in ihren Beziehungen mit dem Ziel einer Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu lösen. Beide Länder wollten daraufhin hinarbeiten, dass Nordkorea von der US-Liste der Staaten genommen werde, die den Terrorismus unterstützen. In fünf Arbeitsgruppen sollen Details beim Abbau des Atomprogramms, Wirtschaftshilfen, eine Normalisierung der Beziehungen sowie ein Friedensvertrag für die koreanische Halbinsel diskutiert werden. (AP)

 
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