11. Feb 2007 23:17, ergänzt 24. Apr 2007 10:34
Bereits Mitte der 70er Jahre startete Teheran sein Atomprogramm - mit Unterstützung der USA. Zum Streit kam es 2002, als die USA geheime nukleare Einrichtungen entdeckten.
August 2006: Der Iran bezeichnet das Paket der sechs Staaten als «unausgewogen». In Arak wird eine Schwerwasser-Anlage eingeweiht. 14. November 2006 - Die IAEA stellt in einem weiteren Bericht fest, dass der Iran trotz der angedrohten Sanktionen nicht voll mit der UN-Kontrollbehörde zusammenarbeitet.
23. Dezember 2006 - Der UN-Sicherheitsrat stimmt mit 15-0 Stimmen für Sanktionen und gibt dem Land 60 Tage lang Zeit, seine Urananreicherung auszusetzen.
21. Februar 2007 - Die Frist von 60 Tagen läuft ab, ohne dass Iran einlenkt.
15. März 2007 - Die fünf Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschland einigen sich darauf, die Sanktionen zu verschärfen.
24. März 2007 - Der UN-Sicherheitsrat beschließt härtere Sanktionen. Sie betreffen iranische Waffenexporte sowie die Ausweitung der schon bestehenden Finanzsanktionen. Der Iran will sein Atomprogramm dennoch fortsetzen.
9. April 2007 - Der Iran verkündet, Kernbrennstoff industriell herstellen zu können. In bis zu 50.000 Zentrifugen wolle man Uran anreichern. Am 18. April bestätigt die IAEA den Beginn der Anreicherug. (nz)