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Hijacker wollte Aufmerksamkeit für Darfur

24. Jan 2007 10:19, ergänzt 18:02
Eine Boing 737
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Der Entführer des im sudanesischen Luftraums gekidnappten Flugzeugs hat nach der Landung der Maschine alle 103 Menschen an Bord frei gelassen. Er stellte sich der Polizei - und erläuterte sein Motiv.

Der Entführer eines Flugzeugs im Sudan wollte mit seiner Tat nach eigenen Angaben «auf das Schicksal der Menschen in Darfur aufmerksam machen». Er fordere Freiheit für Darfur, sagte der 24-Jährige, der selber aus der sudanesischen Krisenregion stammt, am Mittwoch in der tschadischen Hauptstadt N'Djamena. Er hatte nach der Landung der Maschine in der Stadt alle 103 Menschen an Bord frei gelassen und sich der Polizei gestellt. Die Boeing 737 der sudanesischen Fluggesellschaft Air West war auf dem Weg von Khartum nach Al-Faschir im Westen Darfurs.

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«Der Entführer hatte eine Pistole und fünf Messer bei sich», schilderte einer der Piloten dem britischen Sender BBC. «Er wollte, dass wir nach Rom fliegen, aber ich habe ihm gesagt, dass wir dafür nicht genug Benzin hätten.» Nach Angaben der Fluggesellschaft waren bis auf einen Italiener und einen Briten ausschließlich Sudanesen an Bord. Air West gehört zu den 95 Fluggesellschaften auf einer Schwarzen Liste, die wegen mangelnder Sicherheit nicht auf europäischen Flughäfen landen dürfen.(nz)
 
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