Die Abkommen sehen unter anderem die Hilfe Irans beim Bau von Wasserkraftwerken, Zement- und Autofabriken vor. Außerdem will das seit einigen Tagen von den linken Sandinisten beherrschte Nicaragua mit iranischer Unterstürzung seine Häfen ausbauen und die Landwirtschaft industrialisieren.Ortega bezeichnete die Hilfe des Iran am Sonntagnachmittag in einer gemeinsamen Pressekonferenz als unschätzbar. Sie werde die Probleme des verarmten mittelamerikanischen Landes langfristig lösen.
Ahmadinedschad sagte, die Armut und die Gewalt in der Welt seien die Folge «der schlechten Verwaltung der Mächte und des weltweiten Imperialismus.» Beide Länder vereinbarten die Eröffnung einer Botschaft im jeweils anderen Land. Ahmadinedschad will sich für einen Erlass der nicaraguanischen Schulden im Iran einsetzen.
Am Abend reiste der iranische Präsident weiter nach Ecuador. Dort wird er heute an der Amtseinführung des linken Präsidenten Rafael Correa teilnehmen. (nz)