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USA und Iran streiten über Festnahmen im Irak

14. Jan 2007 11:14
Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad
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Nach der Festnahme von Iranern im Nordirak haben die USA den Verdächtigen vorgeworfen, Aufständische mit Waffen versorgt zu haben. Teheran behauptet dagegen, es handele sich um konsularische Vertreter.

Die im Nordirak festgenommenen Iraner haben nach US-Angaben dortige Aufständische finanziell unterstützt und mit Waffen versorgt. Die fünf Männer hätten Verbindungen zur iranischen Revolutionsgarde, erklärten die Streitkräfte am Sonntag. Die Regierung in Teheran wies dies zurück. Sie hätten lediglich konsularische Aufgaben gehabt, betonte ein Sprecher des Außenministeriums.

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Die Iraner wurden am Donnerstag in Erbil festgenommen. Dabei stürmten amerikanische und andere ausländische Soldaten am Flughafen ein iranisches Verbindungsbüro, das nach Angaben der irakischen Regierung derzeit zum Konsulat ausgebaut wird.

Die USA haben dem Iran wiederholt vorgeworfen, die Aufständischen im Irak gezielt zu unterstützen. Die Revolutionsgarde ist eine militärische Organisation, die nach der Islamischen Revolution 1979 gegründet wurde und neben den regulären iranischen Streitkräften existiert.

«Doppelzüngig»

Der Iran lehnte indes Gespräche mit den USA im Streit um sein Atomprogramm ab. «Gespräche anzubieten und gleichzeitig die Aussetzung der Urananreicherung zu verlangen ist widersinnig und doppelzüngig und trägt nicht zur Problemlösung bei», sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Mohammad Ali Hosseini, am Sonntag in Teheran nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars.

Er reagierte damit auf Äußerungen von US-Außenministerin Condoleezza Rice vom Donnerstag, die dem Iran erneut direkte Gespräche angeboten hatte, falls die Regierung in Teheran im Atomstreit einlenkt und auf die Anreicherung von Uran verzichtet.(nz)

 
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