Kowtun verteidigt sich nach Polonium-Fund
«Ich kann mir die Polonium-Spuren nur so erklären, dass ich sie aus London mitgebracht habe, als ich mich dort am 16., 17. und 18. Oktober mit Alexander Litwinenko getroffen habe», sagte Kowtun weiter. «Die Spuren halten bekanntlich sehr lange, und wenn man anschließend durch die Welt reist, hinterlässt man sie überall».
Nachdem an mehreren Orten in Hamburg Polonium-Spuren gefunden wurden, ermittelt nun die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen Kowtun wegen unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Substanzen. Dazu sagte der russische Geschäftsmann: «Ich habe der deutschen Öffentlichkeit große Probleme bereitet. Durch mich sind all diese Unannehmlichkeiten nach Deutschland gekommen. Meine Familie ist selbst stark davon betroffen. Ich fühle mich schuldig, dass ich soviel Aufregung verursacht habe in Hamburg, meiner Lieblingsstadt». (nz)

