Zweifel an Atombeweisen gegen Iran
19.11.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Für die Analyse seien unter anderem mit Hilfe von Satelliten Daten gesammelt worden. Wasserproben und Rauch aus Schornsteinen von Fabriken sowie Kraftwerken seien zudem auf Radioaktivität untersucht worden. In Geheimoperationen hätten amerikanische und israelische Agenten Spürgeräte an Orten im Iran platziert, wo Atomwaffen vermutet worden seien. Auch dabei sei keine bedeutsame Radioaktivität festgestellt worden, schreibt Hersh.
Ein ranghoher Geheimdienstmitarbeiter habe die Existenz der Analyse bestätigt und zugleich erklärt, dass das Weiße Haus den Erkenntnissen ablehnend gegenüberstehe. Die CIA-Studie warne die Regierung vor der Annahme, weil nichts gefunden worden sei, habe der Iran sein geheimes Atomwaffenprogramm nur gut verborgen. Einige im Weißen Haus, darunter auch Mitarbeiter von Vizepräsident Dick Cheney, stünden aber genau auf diesem Standpunkt, schreibt Hersh. (nz)

