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Schwarzenegger als Gouverneur wiedergewählt

08. Nov 2006 06:36, ergänzt 11:30
Arnold Schwarzenegger
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Arnold Schwarzenegger hat die Gouverneurswahl in Kalifornien gewonnen. Er siegte über seinen demokratischen Herausforderer Phil Angelides.

Thema: US-Kongresswahl
Der Republikaner Arnold Schwarzenegger wird für eine weitere Amtszeit in Kalifornien regieren. Der frühere Hollywood-Schauspieler setzte sich bei der Wahl am Dienstag klar gegen seinen demokratischen Herausforderer Phil Angelides durch.

Der gebürtige Österreicher wird für eine zweite und letzte Amtszeit Gouverneur des bevölkerungsreichsten Staates der USA. «Ich liebe Fortsetzungen», sagte Schwarzenegger. Er sicherte den Demokraten im kalifornischen Landesparlament zu, die Zusammenarbeit in den kommenden vier Jahren fortzusetzen. Schwarzenegger hatte seinen Parteifreund George W. Bush in den vergangenen Monaten öffentlich kritisiert - vor allem wegen seiner Irak-Politik.

Die Demokraten konnten nach vielen Jahren die Gouverneursposten in den Staaten New York, Massachusetts und Ohio zurückerobern.

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In New York wurde Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer zum Gouverneur gewählt. Spitzer setzte in seinem Amt nach Finanzskandalen Reformen an der Wall Street durch und machte sich außerdem einen Namen als Reformer im Unternehmensrecht.

In Massachusetts wurde der Demokrat Deval Patrick zum neuen Gouverneur gewählt. Er ist erst der zweite schwarze Politiker in der Geschichte, der zum Regierungschef eines US-Staates gewählt wurde.

Patrick leitete unter dem früheren Präsidenten Bill Clinton die Bürgerrechtsabteilung im Justizministerium. In Ohio setzte sich der Demokrat Ted Strickland klar gegen den Republikaner Ken Blackwell durch.

In Ohio und Massachusetts wurde seit 1986 kein Demokrat mehr zum Regierungschef gewählt, in New York seit 1990 nicht mehr. Die Demokraten stellen künftig mindestens 28 von 50 amerikanischen Gouverneure und damit erstmals seit zwölf Jahren wieder die meisten Regierungschef der Einzelstaaten der USA. Dazu gehören auch mehrere Staaten, die als ausschlaggebend für die nächste Präsidentschaftswahl 2008 gelten. Gewählt wurde am Dienstag in 36 Staaten. (nz)

 
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