In Cleveland schafften es Helfer erst zehn Minuten nach Öffnung der Wahllokale, die Maschinen korrekt zu starten. In einem Bezirk in Pennsylvania mussten die Wähler wegen eines Programmierfehlers wieder Stimmzettel ausfüllen. Kleinere Probleme wurden auch aus Florida und Utah gemeldet. In Allentown in Pennsylvania nahm die Polizei einen Mann fest, der eine Wahlmaschine mit einem Briefbeschwerer demolierte.Insgesamt konnten mehr als 80 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme elektronisch, also an einem Wahlcomputer, abgeben. Hinzu kam, dass seit dem Chaos nach der Präsidentenwahl im Jahr 2000 neue Datensätze für die Registrierung der Wähler und neue Vorschriften zur Identifikation im Wahllokal geschaffen wurden.
Schon vor der Kongresswahl hatten Bürgerrechtsorganisationen daher vor Problemen gewarnt. Die Betreiberfirmen der Wahlmaschinen erklärten jedoch, es habe nur vereinzelt Schwierigkeiten gegeben, die auf falsche Bedienung zurückzuführen seien. (nz)