US-Militär-Laptop offenbar nicht angetastet
30.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Eine vorläufige Untersuchung des Laptops durch Spezialisten habe ergeben, dass die Datenbank noch intakt sei und dass auf sie in der Zeit in den Händen des Diebs nicht zugegriffen worden sei, hieß es in einer Erklärung. «Eine genaue forensische Untersuchung läuft gerade, die Ergebnisse werden so bald wie möglich mitgeteilt.»
Allerdings wäre es denkbar, dass der Einbrecher trotz des Medienrummels um den Diebstahl gar nicht wusste, welchen Schatz er in Händen hielt. Welche Umstände zum Fund des Geräts führten, wurde nicht mitgeteilt. Die Behörden dankten lediglich der Polizei, deren Mühen zu dem Erfolg geführt hätten.
Aber auch wenn das Gerät unangetastet wieder gefunden worden sein sollte teuer ist die Affäre für die Veteranenbehörde in jedem Fall: Gerade erst hat sie beim Kongress 160 Millionen Dollar beantragt, mit denen sie ein Jahr lang die Finanzen der 26,5 Millionen Betroffenen auf verdächtige Transaktionen überwachen will, um die Opfer zu schützen. Auch die Sofortmaßnahmen nach dem Diebstahl haben mehrere Millionen Dollar gekostet. (nz)

