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Berlin warnt Kenia-Urlauber vor Anschlägen

21. Jun 2006 11:44
Kenia
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Vor allem Reisen ins nördliche Kenia sind gefährlich, meint das Auswärtige Amt in Berlin. Das Ministerium mahnte Urlauber zu besonderer Wachsamkeit.

Kenia-Urlauber müssen sowohl mit Überfällen als auch mit Attentaten rechnen. Darauf wies das Auswärtige Amt (AA) in Berlin mit. Demnach sind terroristische Anschläge in dem ostafrikanischen Land nach wie vor nicht auszuschließen.

Touristen sollten vor allem auf öffentlichen Plätzen sowie an Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten wachsam sein, um nicht in gefährliche Situationen zu geraten, teilte das Ministerium in seinen am Mittwoch aktualisierten Sicherheitshinweisen für das Land mit.

Die Gefahr eines bewaffneten Überfalls besteht demnach in den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Reiserouten in die Nordost- und die nördliche Küstenprovinz. Wer eines dieser Gebiete ansteuern wolle, sollte das möglichst in einem Flugzeug tun, hieß es.

Mehr im Internet:
Individualtouristen, die in einem der Nationalparks des Landes unterwegs sind, sollten in einer Lodge oder auf einem bewachten Campingplatz übernachten, rät das AA. Vor Ausflügen ist es zudem ratsam, sich bei der Reise- oder Hotelleitung vor Ort nach der aktuellen Lage im jeweiligen Gebiet zu erkundigen. (nz)
 
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